• Katja Schoißengeyr

Die rote Rübe – eine vitaminreiche „Knolle“

Aktualisiert: 22. Jan 2019

Die rote Rübe oder rote Beete, wie sie auch gerne genannt wird, ist ein Gemüse, dass wir auch im Winter bekommen und unglaublich reich an Vitaminen ist. Sie kann nämlich sehr gut in kühlen Räumen gelagert werden und ist deshalb vor allem im Winter so interessant für uns.  Ich möchte euch heute drei Rezepte vorstellen, die ich gerne mit der roten Rübe zubereite. Aber vorher gebe ich euch noch einige nennenswerte Infos zu diesem Gänsefußgewächs.

Also wie oben schon erwähnt, gehört die rote Rübe zu den Gänsefußgewächsen, wie auch der Mangold oder die Zuckerrübe. Das erzähle ich euch deshalb, weil die Blätter, wie auch ein Mangold zubereitet werden können und somit nicht auf dem Komposthaufen oder im Biomüll landen müssen, sondern in leckeren Gerichten verarbeitet und anschließend verspeist werden können.

Nun zur Rübe selbst. Die rote Rübe an sich hat einen hohen Nährwert aber enthält sehr viel Wasser (um die 90 Prozent) und hat deshalb auch wenige Kalorien. Der Kalorienwert bei 100g einer rohen Rübe, liegt gerade mal bei ca. 40kcal. Also für alle die es nicht wussten, sie kann auch roh gegessen werden. Was natürlich für den Erhalt der Vitamine von Vorteil ist. Ich geb mir zum Beispiel recht gerne ein Stück in meinen Smoothie oder meine Smoothiebowl rein.



Rote Rüben-Smoothiebowl:

– rote Rübe (ca. 1,5cm dick und handflächengroß)

– 2 TL Weizenkleie

– 2 TL Leinsamen

– eine handvoll Himbeeren TK

– 1TL Acaipulver

– 1 Banane

– Wasser oder Milch nach Wahl

– Toppings (Datteln, Cacao Nibs, Obst, getrocknete Früchte, Müsli, …)

Als Vitaminbooster zum Frühstück ist eine Smoothiebowl echt immer eine gute Idee und da im Winter das Obst- und Gemüsesortiment deutlich reduziert ist, mag ich die Variante mit der roten Rübe recht gerne. Sie ist auch in der Schwangerschaft ein echt gutes Gemüse, da sie einen richtig guten Eisenwert aufweist und den Körper mit Folsäure, Kalzium, Vitamin C, Kalium, Magnesium, Phosphor und Vitaminen der B-Gruppe versorgt. Wer also Probleme mit den Eisenwerten hat und nicht so gerne Fleisch oder Hülsenfrüchte isst, der kann es mal mit der roten Rübe probieren. Gibt es ja auch als Saft den man über den Tag verteilt trinken kann.

 Aber nicht schrecken wenn dann der Stuhl etwas rot gefärbt ist! Keine Panik, das ist ganz normal und liegt an dem Pflanzenfarbstoff Betanin der einfach sehr intensiv rot ist.


Wegen der Farbe, aber auch wegen des süßlich- säuerlich und erdigen Geschmacks, ist jedes Gericht mit der roten Rübe ein Hingucker und eine echte Gaumenfreude.  Mein Rezept für die Suppe möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Rote Rüben-Suppe:

500g rote Rübe

200g Karotten

1 Apfel

1 große Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 fingerkuppengroßes Stück Ingwer

1 Liter Gemüsebrühe

2 EL Sauerrahm

1 EL Currypulver

1/2 TL Zimtpulver

Salz und Pfeffer

Als erstes den Zwiebel schneiden und etwas anbraten, dann die rote Rübe, Karotten und den Apfel dazu und mit der Gemüsebrühe köcheln lassen. Währenddessen könnt ihr die anderen Zutaten zugeben. Dann die Suppe pürieren, wenn alle Bestandteile durch sind.  Den Sauerrahm zum Schluss unterrühren. Perfekt dazu passt Walnussbrot.

Die rote Rübe kann echt total vielseitig verwendet werden und ist gekocht genauso lecker wie als Rohkost. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die rote Rübe die Nitrate aus den Düngemitteln speichert, dies tun viele andere Gemüsesorten auch. Damit man hier keinen Nitratüberschuss bekommt, gilt natürlich die Regel „nur normale Mengen verzehren“ und biologisch einzukaufen. Vielleicht gibt es ja in eurer Nähe sogar einen Bauern der Gemüse aus biologischem Anbau verkauft.

Ein letztes Rezept hab ich noch für die Naschkatzen unter euch.


Saftiger rote Rübe Kuchen: (vegan)


– 300g Dinkelmehl


– 250ml rote Rübensaft


– 200g Kokosblütenzucker


– 125ml Sonnenblumenöl


– 1 Packung Backpulver


– 1 Packung Vanillezucker


– 1 Schuss Zitronensaft


Die flüssigen und die festen Bestandteile jeweils in einer Schüssel mixen, dann die Festen löffelweise unter ständigem Rühren zu den Flüssigen hinzugeben. Es wird ein eher flüssiger Teig. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse hineingeben. Dann bei 180 Grad für ca. 15 min bei Ober- und Unterhitze backen. Ich glasiere den Kuchen gerne entweder mit Schokolade oder einer Zitronen-rote Rübensaft-Glasur (Zucker und Zitronen, sowie roter Rübensaft).


Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und ihr konntet euch etwas daraus mitnehmen. Wie immer freue ich mich über Feedback und Kommentare.


Gerne könnt ihr auch die nachgemachten Rezepte auf Instagram teilen und uns markieren, wir werden euch dann in unseren Stories zeigen und freuen uns wenn ihr unsere Rezepte nachmacht.


Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.


Eure Katja

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